Britta Keber zählt zu den Vertreterinnen der österreichischen, zeitgenössischen Malerei und Zeichnung. In den abstrakt angelegten Bildern werden dinghafte Formen nie ganz eliminiert. Die Werke entstehen während des Arbeitsprozesses und bewegen sich zwischen malerischer Fläche und zeichnerischem Akzent. Dabei erweitern sich die Linien durch sichtbare Nähte auf dem Malgrund und werden Teil des Bildkonzeptes. Die Bildfläche steht im Spannungsfeld von Farbfläche, Verdichtung und Linien, als fortwährendes Aufspüren des Ist-Zustandes, dem Variieren von Gewicht und Leichtigkeit und der Farbnuancen unterschiedlicher Weiß- und Graubereiche.